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Grundlagen

Impedanz, verständlich

Warum 32 Ohm nicht „besser“ sind als 300 – und wann die Zahl trotzdem über Ihren Verstärker entscheidet.

12. Juni 2026 · 6 Minuten Lesezeit

Was die Zahl bedeutet

Impedanz ist der Widerstand, den ein Kopfhörer dem Wechselstrom entgegensetzt. Sie wird in Ohm angegeben und ist keine Qualitätsangabe, sondern eine Konstruktionsentscheidung.

Niedrige Impedanz bedeutet: Es fließt bei gleicher Spannung mehr Strom. Der Kopfhörer wird an einem schwachen Ausgang lauter. Hohe Impedanz bedeutet das Gegenteil – dafür ist der Kopfhörer unempfindlicher gegen Störungen aus dem Ausgang und gegen Schwankungen des Dämpfungsfaktors.

Warum es auf die Kombination ankommt

Entscheidend ist nicht die Impedanz allein, sondern zusammen mit dem Kennschalldruck. Ein Kopfhörer mit 300 Ohm und 105 dB/mW spielt an einem Telefon lauter als einer mit 32 Ohm und 92 dB/mW.

Als Faustregel: Liegt der Kennschalldruck über 100 dB/mW und die Impedanz unter 100 Ohm, reicht ein Mobilgerät. Darüber lohnt ein Verstärker – nicht wegen der Lautstärke, sondern weil der Verstärker im entspannten Bereich arbeitet und die Impulse sauber bleiben.

Was das für unsere Modelle heißt

Die AURA (62 Ω, 103 dB) und die NOKT (38 Ω, 106 dB) spielen an jedem Telefon. Die KORE (80 Ω, 102 dB) auch, gewinnt aber am Verstärker.

Die VELA mit 150 Ohm ist der Grenzfall: laut genug am Laptop, deutlich souveräner am MONO. Die ORA hat mit 32 Ohm eine niedrige Impedanz, aber ein planares System, das Strom braucht – hier ist ein Verstärker keine Frage des Geschmacks.

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